USA // Joshua Tree Nationalpark: Ein Fingerzeig ins gelobte Land?!

USA // Joshua Tree Nationalpark: Ein Fingerzeig ins gelobte Land?!

Von der Großstadt in die Einöde: Unser nächstes Ziel ist der Joshua-Tree-Nationalpark im Süden Kaliforniens, eine Wüstenlandschaft mit bizarren Gesteinsformationen, Kakteenhainen und den namensgebenden Joshua Trees, die eigentlich keine Bäume sind, sondern vielmehr eine Unterart der Yucca Palme bilden.

Eine Anekdote am Rande: Zu ihrem Namen kamen jene Bäume übrigens, da sie die Anhänger der Kirche Jesu Christi der Heiligen Letzten Tage (besser bekannt als Mormonen) an die ausgestreckten Arme des Volksführers Joshua erinnerten, der den Israeliten den Weg ins heilige Land wies. Diese Assoziation hatten wir ehrlich gesagt nicht, doch ohne Frage sind die Joshua Trees etwas ganz besonderes und bilden in der sie umgebenden öden (aber wunderschönen!) Landschaft einen interessanten Gegenpunkt.

Der Nationalpark selbst ist – wie fast alles in den USA – gut mit dem Auto zu erreichen. Unsere erste Nacht verbringen wir mit unserem pZelt auf einer Geröllhalde (die Campingplätze im Park waren alle voll) nahe Twentynine Palms – eine absolut grausige Stadt, die nur aus Motels, Diners, Supermärkten und Murals zu bestehen scheint. Doch zugleich ist sie auch das Tor zum Nationalpark und dieser ist wirklich toll:

Der Park vereint zwei unterschiedliche Wüstentypen. Im Osten liegt die tiefer gelegene Colorado Wüste, die vor allem durch endlos weite Flächen und Kakteen gekennzeichnet ist. Im westlichen Teil liegt die feuchtere Majovawüste, in der man dann auch unzählige Joshua Trees finden kann.

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Es ist wirklich ein Erlebnis die zahlreichen kurzen Trails entlang zu laufen, insbesondere das Hidden Valley ist einen Ausflug wert. Unterwegs begegnet man Schlangen, Echsen und den omnipräsenten Streifenhörnchen. Und stets ist es faszinierend zu sehen, wie belebt und farbenfroh die Wüste sein kann. Seien es die rosafarbenen Kakteenblüten oder die unterschiedlichsten Orangetöne der erstarrten Magma, die innerhalb von Millionen Jahren durch Erosion an die Erdoberfläche drang.

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Der Jahrespass „The beautiful America

Der Eintritt in die Nationalparks der USA kostet in der Regel 15-25$ pro Auto. Wenn man mit mehreren Leuten anreist ist die Gebühr also mehr als erschwinglich. Plant man beispielsweise im Rahmen einer Rundreise mehrere Parks zu besuchen, so ist es schnell lohnenswert den Jahrespass „The beautiful Amerika“ zu kaufen. Dieser kostet 80$ und man erhält unbefristeten Zugang zu allen Nationalparks der USA.

 

Camping in den USA

Die Campingplätze in den Nationalparks sind absolut top! In der Regel liegen sie in wirklich einmalig schönen Arealen des Parks. Man bezahlt hier pro Parzelle (auf der in der Regel mindestens zwei Zelte Platz haben), die Kosten belaufen sich auf ca. 10-18$. Alle Parzellen sind mit eigener Feuerstelle ausgestattet, zusätzlich gibt’s einen Grill und Holztisch samt Bänken. Verglichen mit anderen Plätzen, wie z.B. in Neuseeland, ist es wahrlich luxuriös. Sehr saubere Plumpsklos gibt es außerdem, auf den großen Campingplätzen (z.B. Grand Canyon und Sequoia Nationalpark) auch Duschen und Waschmaschinen.

// David
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