USA // Bryce Canyon Nationalpark: Ein Ausflug ins Land der Hoodoos und der Diademhäher

USA // Bryce Canyon Nationalpark: Ein Ausflug ins Land der Hoodoos und der Diademhäher

Die Fahrt vom Grand Canyon in den Bryce Canyon ist ziemlich genial und unterwegs gibt es viele landschaftliche Schönheiten zu sehen. Letztlich brauchen wir dann auch viel zu lang für die Strecke, sodass wir nachts irgendwo im Nirgendwo auf einer roten Sanddüne unser Zelt aufschlagen. Wildes Campen geht in den USA an den meisten Orten in Ordnung und so können wir hier ganz entspannt sein. Außerdem haben wir so am nächsten Morgen die Chance im sehr netten Diner „Thunderbird“ die unglaublich fluffigen und dicken Pancakes zu probieren (das Diner liegt direkt an der Kreuzung von xxx).

Nicht allzu weit entfernt liegt dann auch der Bryce Canyon Nationalpark, in dem wir die nächste Nacht und natürlich den heutigen Tag verbringen werden. Durch den Park schlängelt sich ein 29km langer Scenic Drive, der zu 13 unterschiedlichen Aussichtspunkten führt (es ist sinnvoll, die Straße zunächst ganz bis zum Ende zu fahren, da dann alle Aussichtspunkte auf dem Rückweg rechterhand liegen). Um ein paar nette Wanderungen zu unternehmen und alle Aussichtspunkte in Ruhe betrachten zu können, benötigt man übrigens in jedem Fall einen ganzen Tag.

Der Park liegt im Süden Utahs auf einer Höhe von 2400 bis 2700m und so wird es auch hier nachts im April noch empfindlich kalt. Partiell liegt hier noch Schnee, doch das macht die Landschaft noch beeindruckender und spannender, bildet der weiße Schnee doch einen interessanten Kontrast zu den orangefarbenen Gesteinsformationen.
Geologisch betrachtet handelt es sich beim Bryce Canyon um die Abbruchkante des Paunsaugunt-Plateaus. Durch Wind, Eis und Wasser erodierte in Millionen von Jahren die Kante des Plateaus, wodurch die teils riesigen, an Amphitheater erinnernden, Kessel entstanden sind. Ebenfalls durch Erosion bildeten sich hunderte, wenn nicht gar tausende, bis zu 60m Felsnadeln, die sogenannten Hoodoos, die am Rande des Kessels, aber auch im Canyoninneren zum blauen Himmel empor ragen. Durch die orangenen Färbung wirkt das Areal seltsam entrückt und zugleich filigran und erhaben.

aDSCN9055


aDSCN9062

Besonders lohnenswert ist eine Wanderung in das Innere des Bryce Canyon selbst: Hier laufen wir zunächst durch eine tiefe, in orangenes Licht getauchte Schlucht und schließlich durch einen „Wald“ imposanter Hoodoos. Unterwegs begegnen uns diverse Goldmantel-Ziesel und blau schimmernde Diademhäher. Doch genug der Worte:

aDSCN9096

Und sonst? Gab es Heikos 30. Geburtstag zu feiern – mit selbstgemachter Pie zum Frühstück. Alles Liebe zum neuen Lebensjahr! Mögen noch viele weitere Weltreisen folgen!
// David

Share on FacebookShare on Google+Pin on PinterestShare on TumblrTweet about this on TwitterShare on LinkedInShare on StumbleUponShare on RedditEmail this to someoneDigg thisFlattr the authorBuffer this page

Author Bio

Leave a reply