USA // New York IV: Brooklyn, Prospect Park & Williamsburg

USA // New York IV: Brooklyn, Prospect Park & Williamsburg

Der Stadtteil Brooklyn wäre gemessen an der Einwohnerzahl von 2,5 Millionen die zweitgrößte Stadt Deutschlands. Entsprechend kann man sich vorstellen, wie vielfältig und groß dieser Bezirk ist. Man könnte allein Wochen damit verbringen Brooklyn zu erkunden. Daher picken wir uns einige wenige Orte heraus, die wir genauer inspizieren.

Brooklyn Bridge & Brooklyn Heights

Von Mannhattan aus schlendern wir über die wunderbare Brooklyn Bridge hinüber nach Brooklyn, vorbei am Watchtower Headquarter und erkunden die mit großen Backsteinspeichern gespickten Straßen im Quartier D.U.M.B.O. Am Wasser entlang Richtung Süden spazierend läuft man durch den noch nicht ganz fertiggestellten Brooklyn Bridge Park, wo man eine grandiose Aussicht auf die Skyline von Lower Manhattan hat. Links von der Promenade liegen die Brooklyn Heights, ein wirklich netter Stadtteil, wo sich viele super hübsche Backsteinhäuser mit den für NYC so typischen Feuerleitern in den mit vielen Bäumen bestandenen Straßen tummeln. Kein Wunder, dass dies hier eine der teuerste Wohngegenden der Stadt ist.

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Prospect Park

Die Wohnviertel rund um den hübschen Prospect Park gelten als die Geburtenzentrale NYCs, quasi als der Prenzl‘ Berg der Staaten. Und ja, es ist hübsch hier mit den schmucken Häusern und dem großen Park um die Ecke – eine kleine heile Welt. Auf jeden Fall lohnt es sich en bisschen umherzuschlendern. Noch besser ist der Ausflug jedoch, wenn im Prospect Park – wie grade bei uns – das Celebrate Brooklyn Festival stattfindet, denn dann gibt es hier jede Menge kostenloser Konzerte, bei denen man entspannt auf der Wiese picknicken kann. Wir sehen ein Jazz-Konzert, bei dem eine ganze Reihe namenhafter Künstler_innen auftreten, die ich allerdinggs allesamt nicht kenne.  Jazz ist ja ehrlich gesagt nicht so meins (ich Banause!), aber in Verbindung mit der netten Atmosphäre war es doch ein ziemlich schöner Abend.

Williamsburg

Williamsburg ist im Augenblick ganz schön angesagt und ohne Frage, rund um die Bedford Ave reihen sich zig hippe Bars und Cafés und alternativ angehauchte Geschäfte. So richtig fesselt uns das Hipster-Paradies Williamsburg aber trotz seiner immensen Cafédichte nicht. Der neuste Hype hier wie anderswo in NYC: Glutenfreies Essen. Kaum ein Café oder Restaurant, das nicht mit Glutenfreiem wirbt. Ein Himmel für Menschen, die wirklich an Zölliakie leiden. Uns soll’s nicht stören, aber die Panik, die dahinter steckt (laut einer umstrittenen Theorie fördert der Verzehrt von Weizeneiweiß das Alzheimer Risiko), erscheint uns ein bisschen wahnhaft.  ;)

Ganz nett ist der sonntägliche „Brooklyn Flea„, auf dem es neben richtigem Trödel auch fantastische Donuts gibt (Samstags findet hier übrigens ein großer Essensmarkt statt) und der Indoor-Flohmarkt „Artists and Flea“ (primär Neuware lokaler Künstler_innen). Im Rahmen des Northside-Festivals ist im Mc Carren Park im Augenblick eine Bühne aufgebaut, wo wir zufällig das kostenlose Viertelfinale  der Casting Show VH1 „Make a Band Famous“ sehen. Die Musik  und die Bands sind ganz okay, insgesamt ist die Atmosphäre aber nicht grad schäumend, da kaum Besucher_innen da sind…

Nun sind´s vier Berichte geworden und ich könnte sicher noch eine ganze Reihe mehr schreiben… Aber mal ehrlich, jetzt ist´s auch genug. ;) Weiter geht es dann bald mit unseren Berichten aus Ecuador, der letzten Station unserer Reise – oh je, wie schrecklich sich das anhört…  

//Heiko

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