Weltreise

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Unsere Reiseroute war im Laufe der Planungen natürlich einer Unzahl von Wandlungen unterlegen. Klar war uns von Anfang an, dass der Schwerpunkt der Reise auf Indien, Nepal und Südostasien liegen soll und dass wir einige Zeit mit einem Working Holiday Visum in Neuseeland verbringen möchten. Lange Zeit umfassten unsere Pläne auch den südamerikanischen Kontinent, wo wir vor allem Chile, Peru, Bolivien und Ecuador bereisen wollten und für kurze Zeit spielten wir mit dem Gedanken Kenia und Südafrika zu besuchen. Jedoch hatten wir das Gefühl, dass wir mit einer solchen Planung zu sehr unter Druck stehen würden, da wir uns ja äußerst viel Zeit in Asien lassen möchten. Daher entschieden wir uns auf Amerika und Afrika zu verzichten – zwar haben wir von anderen Weltreisenden gelesen, die in einem Jahr weitaus mehr Stationen in ihren Reiseplan integrierten als wir, aber das erschien uns zu stressig und entspräche nicht unseren Vorstellungen und Wünschen.

Nachdem nun also zumindest die Kontinente feststanden, haben wir uns überlegt welche Länder uns am meisten interessieren und wie wir dort hinkommen. Um nach Südostasien oder Indien zu gelangen, sahen wir primär die Möglichkeit via Iran und Pakistan zu reisen, jedoch schlossen wir dies aufgrund der politischen Gegebenheiten für uns aus. Eine andere Variante wäre die Annäherung mit der transsibirischen Eisenbahn via Russland, die Mongolei und China. Diese Idee stand lange Zeit im Raum, wurde jedoch irgendwann wieder verworfen, da wir uns eigentlich gar nicht so sehr für Russland interessieren.

Es blieb also die Möglichkeit die Strecke komplett im Flieger zurückzulegen (langweilig!!) oder aber den „Mittelweg“ zu wählen, d.h. durch Zentralasien zu reisen. Zufälligerweise hatte Heiko irgendwo gelesen, dass Georgien und Armenien sehr schön sein und nach einiger Recherche nahmen wir die Länder in unsere „To-see-Liste“ auf. Dorthin gelangen wir entweder von der Ukraine aus mit dem Flugzeug oder mit der Fähre übers schwarze Meer. Von Georgien aus soll es weiter in die zentralasiatischen Staaten gehen, die aber leider teilweise sehr restriktive Visavorschriften haben. Kirgisien schien das einzige Land zu sein, das sehr lockere Einreisebestimmung hat und nachdem wir uns mit diesem uns vollkommen unbekannten Land auseinandergesetzt hatten, Bilder von seinen Bergen und Steppen gesehen hatten, war uns klar, dass wir dorthin möchten. Da Kirgisien flugverbindungstechnisch eine absolute Sackgasse ist, müssen wir jedoch über Kasachstan reisen und uns zwangsläufig mit den dort geltenden Visavorschriften und den Beamten der kasachischen Botschaft auseinandersetzen (…eine Freude ist das nicht…). Von Kirgisien aus, so entschieden wir uns, soll es weiter auf dem Landweg nach China gehen, dessen nordwestliche und südwestlichen Teil wir bereisen möchten um dann schließlich nach Bangkok zu gelangen.

Die ersten zweieinhalb Monate sind nun recht fest verplant und da es uns eigentlich nicht gefällt alle Stationen von vorneherein festzulegen, sondern wir es schätzen spontan zu sein, lassen wir ab Bangkok die Reiseplanung weitestgehend offen. Wir mussten uns lediglich Gedanken bezüglich des Wetters machen: Zwar haben wir kein Problem damit einige Zeit im Monsum zu reisen, aber schönes Wetter hat ja auch was….also erstellten wir eine Reiseroute, die uns zu möglichst günstigen Zeiten in die entsprechenden Ecken bringen würde. Dies soll jedoch nur eine grobe Orientierung sein, von der wir gerne abweichen können. Zwei Fixtermine gibt es ansonsten noch auf der Reise: Der Besuch von Davids Mutter in Indien im November und die Einreisefrist (wegen des Work and Travel Visums) in Neuseeland bis zum 14. März.

Im folgenden seht ihr zwei Karten, die unsere Route grob abreißen (die eine ist wahrlich nicht als maßstabsgerecht zu bezeichnen), allerdings hat sich inzwischen auch wieder einiges getan, so steht nun anstelle von Burma Sri Lanka zur Diskussion und in Indonesien würden wir gerne Sulawesi bereisen und in Australien Tasmanien sehen.

Route Weltreise_gezeichnet

 

Lange Rede, kurzer Sinn: Wir haben eine Route, aber sie soll uns lediglich als Orientierung dienen und ist keineswegs verbindlich, denn wir hoffen auf möglichst viele spontane und überraschende Planänderungen, Tipps von Einhemischen und anderen Reisenden und auf unserer Reise die Freiheit zu haben das zu tun, wonach uns der Sinn steht. Außerdem wissen aus unseren Erfahrungen aus Indien, dass eh immer alles anders kommt als man denkt und dass es meistens trotzdem gut oder sogar noch besser ist. :)

Wir werden Euch auf dem Laufenden halten…

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